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Die Papatour ist zu allererst ein Gemeinschaftsunternehmen wo alle Teilnehmer für die Gleiche Sache ihre Zeit und ihre Kraft einsetzen.Weiterhin ist die Tour keine Luxuskreuzfahrt wo man tägliche Massagen und frische Wäsche bekommt! Die Starken sollten die etwas Schwächeren nach besten Möglichkeiten unterstützen, damit alle die es wirklich wollen die Tour bis zum Ende mitmachen können. Wir hatten 40 Prozent Regenwetter und Temperatur zwischen 10 und 15 Grad . Unsere Silke hatte zwei Stürze und ist unter diesen wiedrigen Bedingungen die Tour zu Ende gefahren und hat somit bewiesen,dass es von allen Teinehmern zu schaffen ist. Wir hatten nach allen Touretappen immer eine warme Dusche, reichhaltige Nahrungsmittel und einen warmen Schlafplatz! |
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Ich hatte mein altes 10 Kilo Fahrrad dabei weil mir gesagt wurde,dass wir eine gemeinsame Tour fahren wollen. Wenn sich in Zukunft jemand anmelden will der hier während der Tour ein wenig schneller fahren möchte, der kann sich nach Absprache gerne mit mir messen, dann klinken wir uns mal für ein paar Stunden aus und prüfen mal wie gut mein Stevens SLC Team sich in den Bergen bewegen kann! Trotz der Regentage habe ich die Tour als sehr reizvoll und abwechslungsreich empfundem, insbesondere in der zweiten Hälfte der Tour wurde uns allen ein hohes Maß an Gastfreundschaft entgegengebracht was wir in dieser Ausprägung nicht erwartet haben. |
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Ich habe während der Tour neue Freunde gefunden und werde diese Verbindungen in Zukunft weiter vertiefen.
Jedem der sich für die Papatour interessiert kann ich mit gutem Gewissen raten daran teilzunehmen, wenn er oder sie ein außergewöhnliches Erlebnis sucht, das für eine gute Sache steht, nämlich das grundlegende Menschenrecht mit seinen eigenen Kindern zusammen zu sein um ihnen Liebe und Zuwendung zu geben! |
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Bevor die Radfahrer Hamburg erreichen, bin ich im Gespräch mit Burkhardt noch einmal in die gemeinsame Geschichte unserer DDR-Erfahrung abgetaucht. Das eingemauerte und enge System hat uns an die Situarion vieler Väter mit ihren Kindern denken lassen. Vergleiche hinken und passen immer nur ein wenig - aber von seinen Kindern per Gerichtsbeschluss weggedrückt zu werden, dass kann dann schon erdrücken. Auch die Fahrraddemonstration lässt an die befreiende Gefühlswelt der Demos von 1989 erinnern. All der Frust, all die Stagnation, all die Verzweiflung kann in die Pedale getreten werden und es entsteht Bewegung - diese Bewegung führt unweigerlich nach Hamburg. Dafür sind die Papatourer heute 154 Km von Gütersloh bis nach Hanover gefahren. Nun ist wichtig, dass auch viele andere Väter, Mütter, Großeltern und andere an Gerechtigkeit interessierte Menschen ihren Weg zur Demo finden, Väter wehrt euch und lasst euch nicht gefallen, wie man euch und euern Kindern Schmerzen und Leid zufügt. Am Samstag demonstrieren wir für die Rechte unserer Kinder - und Du?
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Ob die Mädchen und Jungen aus Anielas Klasse ihr nun glauben, dass sie bei der Papatour dabei sein darf? Ich denke schon, denn heute durfte ich mit ihr über ihre Erlebnisse sprechen. Die Fahrt von Stadt zu Stadt im Organisationsauto kann manchmal schon etwas lange dauern. Aber sie ist dabei und kann alles miterleben. Wenn sie sich umdreht, dann kann sie die Fahrer schwitzen sehen oder Wasser trinken. Und weil Aniela ein Herz hat, sorgt sie häufig für Wasser, denn die Fahrer brauchen viel davon. Auch war Straßburg für sie ein tolles Ferienerlebnis, denn dort konnte sie die Menschen nicht verstehen, sie sprechen ja französisch. Auch Köln hat ihr sehr gut gefallen. Heute fuhren sie von Köln nach Duisburg, insgesamt 76 km. Es ist für sie eine Reise mit vielen schönen Zielpunkten und auf die Hamburg-Demo freut sie sich besonders, wenn 1000 blaue Luftballonherzen zum Himmel steigen. Vielleicht lernt sie dort ja noch viel mehr Muttis und Papas, Omas und Opas kennen, die sich dafür einsetzen, dass kein Kind einen Elternteil als tot erleben muss, wie ihre Freundin. Dafür jedenfalls setzen sich nicht nur die Radfahrer ein, sondern viele Menschen in Deutschland.
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Was macht ein Papatourfahrer wenn es regnet? Weiterfahren, denn er kann sich nicht unterstellen. Es gibt einen engen Zeitplan. Also bleibt nur die Zähne zusammenbeißen und gegen jedes Unwetter anfahren, selbst wenn er sich dabei bis auf die Knochen nass machen muss. Für manchen ist diese Situation ein Sinnbild seines Vaterlebens. Umgangsboykott durch die Mutter oder Umgangsausschluss durch ein Gericht lassen viele Väter im Regen stehen und Kälte und Resignation machen sich breit. Die Fahrer erleben auf dieser Reise allerdings mehr - gelebte Solidarität im Alltag. Das ist auch notwendig, denn heute mussten trotz der Witterungsverhältnisse 180 km von Frankfurt nach Köln geradelt werden. Aber solche Strapazen sind für Eckhard von Rosenberg lediglich eine zu meisternde Herausforderung. Er kennt sich mit der Papatour aus. Fuhr er doch schon bei Papatour 2010 mit. Auch wenn sich die Gruppe der Fahrer wesentlich vergrößert hat - vieles vom letzen Jahr wendet er auch heute wieder an. Wenn er so ins Stocken kommt, dann hat er ein Bild vor seinem inneren Auge: "Ich habe die Kraft, denn ich fahre für meinen Sohn."
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Etwa 130 km haben sie heute schaffen müssen und das bei Wind und Regen. Das braucht zusätzliche Kraftreserven. Die Reise ging heute von Karlsruhe nach Frankfurt am Main. Sonja fährt als einzige Frau diese Tour mit und sie ist dankbar, dass die Männer Silke im Auge behalten und wenn erforderlich für Windschatten sorgen, damit sie Kräfte sparen kann. Sie selbst ist Trennungskind gewesen und auch Trennungselternteil. Sie kennt beide Rollen und kann deshalb auch nicht verstehen, warum es Eltern nach einer Trennung nicht gelingt, die Interessen des Kindes im Blick zu behalten. Die Begegnungen mit den Menschen in den Städten laden gerade dazu ein, über eine neue Trennungskultur nachzudenken, in welcher Kooperation als Elternteile die Interessen der Kinder am Besten zum Ausdruck bringen. Gerade während der vielen Stunden auf dem Rad denkt sie darüber nach.
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Die Papatour 2011 war heute am Start, um am 25.06. pünktlich zur Demo des Bundesvereins Väteraufbruch in Hamburg einzutreffen. Im Reisegepäck auf ihrer 1350 km langen Reise durch 6 europäische Länder tragen sie die Botschaft: Kooperation der Eltern für die Kinder ist besser als jeder Streit. Jährlich entstehen 150.000 Scheidungskinder, wobei die Trennungskinder nichtehelicher Partnerschaften gar nicht mitgezählt wurden. Sicher muss man von 300.000 betroffenen Kindern jährlich ausgehen. In der Regel leben die Kinder bei ihren Müttern, etwa die Hälfte der Väter sieht schon nach 2 Jahren sein Kind nicht mehr oder kaum noch. Die Radfahrer wollen ein Achtungszeichen setzen: Um der Kinder willen ist Kooperation NOT-wendig und egoistisches Verhalten gegen einen Elternteil braucht Sanktionen. Der Start dieser Fahrraddemo fiel heute, es folgen kilometerlange Erlebnisse und hier wird davon täglich berichtet. Das Gespräch heute führte ich mit Burkhard Tabel, dem Organisator und Bundesvorstandsmitglied. Gespräch mit Burkhart hier anhören weitere Links:
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Start der Papatour 2011
1. internationales Vatertagsfest
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Zum ersten Mal haben Vätervereine aus Deutschland und Österreich eine grenzüberschreitende Aktion zum Vatertag veranstaltet. An einem wunderschönen sonnigen Tag am Bodensee haben Männer und Frauen damit ein Zeichen gegen überkommene Klischees gesetzt. |
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